Dienstag, 27. März 2012

Universal Studios Hollywood

Nabend aus LA!
Heute morgen mussten wir mal wieder etwas früher raus, um pünktlich an den Universal Studios zu sein. Die Fahrt dorthin sollte von unserem Hotel in der Nähe des LAX eine knappe halbe Stunde dauern. In LA kann man allerdings locker ein Drittel der Fahrzeit nochmal draufschlagen, wenn man annähernd pünktlich sein will. Die Parkplätze an den Studios kosten happige 15 Dollar, da wir aber zu viert sind, geht das schon klar, und weit laufen muss man von dort bis zum Eingang auch nicht mehr. Das Filmstudio, das heute zur NBC-Gruppe gehört, wurde 1912 von dem Deutschen Carl Laemmle gegründet und ist damit das älteste durchgehend produzierende Filmstudio.
1964 wurde um das großzügige Gelände des Filmstudios der gleichnamige Vergnügungspark angelegt. Viele bekannte Filmklassiker, die Universal hervorgebracht hat, finden sich in meist passenden Attraktionen wieder. Dazu gehören unter anderem „Shrek“, „Terminator“, „Die Mumie kehrt zurück“ und „Jurassic Park“. Einiges kannten wir bereits aus dem Park in Orlando (immernoch super: Der „Simpsons Ride“), den wir vor zwei Jahren besucht haben. Manches war aber auch neu, wie etwa die empfehlenswerte Studio-Tour, bei der man durch Original-Kulissen vieler Klassiker (etwa Stummfilm-Western), aber auch aktueller Serien wie Desperate Housewives und Bones gefahren wird. 
Ich glaube, hier wohnt Gabrielle Solice, gespielt von Eva Longoria
Die Wisteria Lane war hier natürlich das Hightlight für die Mädels, näher kann man an die verzweifelten Hausfrauen eben kaum rankommen. Viele der Sets, wie etwa die Straßenzüge die an New York angelehnt sind, finden sich gleich in mehreren Filmen wieder. Die City Hall beispielsweise ist sowohl in „Zurück in die Zukunft“ (1985) als auch in „Bruce Allmächtig“ (2003) zu sehen, allerdings in leicht abgewandelter Form, da ein großes Feuer im jahr 2008  viele der Kulissen zerstörte. Mittlerweile ist alles wieder aufgebaut und sogar um einige Attraktionen erweitert. Man wird zwar mit einem großen Cart durch die Kulissen gefahren und darf nicht aussteigen, der Wagen fährt allerdings unter anderem durch das größte 360 Grad 3D-Kino, das einen von Peter Jackson Produzierten King-Kong-Film zeigt. Sehr beeindruckend und sehenswert. Genauso die „Krieg der Welten“-Kulisse, für die eine Boeing 747 zerlegt wurde und nun eine riesige Katastrophen-Szenerie bildet. An einigen Stellen werden jedoch auch die entsprechenden Spezialeffekte der Drehorte vorgeführt, wie etwa die auf diesem Bild zu sehende Flutwelle in einem mediterranen Dorf, oder ein überraschend glaubhaftes Erdbeben in der U-Bahn von San Francisco.
Die zaubern hier einfach mal eine Sturzflut aus dem Ärmel.
Schönes Spektakel: Die "Waterworld"-Show.
Die Rides im Park sind ganz gut, allerdings könnten es für den hohen Eintrittspreis einige mehr sein (und Jonas hat uns schon günstigere Studententickets besorgt...). Achterbahnfreunde haben an einem Vormittag alles gesehen. Den ganzen restlichen Tag kann man allerdings gut mit weiteren Attraktionen und Shows verbringen, wie etwa der knapp 30-minütigen „Waterworld“-Show (super Film übrigens, müsste ich mal wieder gucken). Semi-bekannte Schauspieler, die schonmal kleine Rollen in CSI und Dr. House hatten, spielen hier in einem sehenswerten Spektakel aus Feuer- und Wassereffekten. Nass geworden sind wir zwar nicht, wäre aber auch nicht sonderlich schlimm gewesen. Der Wetterbericht hatte „bewölkt“ vorhergesagt und lag damit schon etwas daneben. Wir hatten die meiste Zeit Sonnenschein, bei dem man es im T-Shirt wunderbar aushalten konnte.

Mal sehen was der morgige Tag so bringt, hoffentlich bleibt das Wetter so gut, wie es heute war.

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