Donnerstag, 15. März 2012

Horseshoe Bend und Grand Canyon

Nabend zusammen!
Unser gestriger Aufenthaltsort Page hat noch mehr zu bieten als die Antelope Canyons. In Richtung Grand Canyon kann man nach etwa 3 Meilen Fahrt den ‚Horseshoe Bend‘ besichtigen. Hier macht der Colorado-River eine enge Biegung um einen ziemlich dicken Felsen. Vom Parkplatz aus erreicht man nach einigen hundert Metern den Rand der Schlucht, an der sich besonders mittags jede Menge Touristen und Fotografen tummeln. Für das perfekte Bild muss man relativ nah an die Kante, am besten liegend. Jessi und Franzi waren die meiste Zeit damit beschäftigt, Jonas und mich davon abzuhalten, die Klippen runterzufallen. Dabei hätten wir das doch so gerne mal ausprobiert...
Der Eintritt ist übrigens kostenlos.


 Bis zum Grand Canyon waren es dann nicht mal 200 Meilen, also eine gemütliche Tagestour, die wir uns mit einigen Zwischenstopps am Rande des Canyon versüßt haben. Die Aussichtspunkte (‚Scenic View‘) sind alle kostenlos, allerdings von Navajo-Indianern und ihren Verkaufsständen belagert. Kaufen muss man natürlich nichts, trotzdem wird man immer beobachtet und angequatscht, wenn man sich den Weg durch die Stände bahnt. Je weiter man sich dem Grand Canyon nähert, umso höher kommt man.  Im Moment sind wir auf 2100 Metern. Es ist schon irgendwie kurios, wenn man bei 10°C Außentemperatur im T-Shirt im Auto sitzt und die Klimaanlage läuft, weil die Sonne so reinknallt. Selbst bei den Stopps reichen Shirt und lange Hose, die Sonne ist nicht besonders aggressiv, eincremen mussten wir uns aber trotzdem. Jonas hat der Sonnenbrand an den Waden erwischt, mich am Nacken. In den Wäldern rund um den Canyon liegen sogar noch Reste von Schnee, die einfach nicht wegtauen wollen, auch weil es nachts noch recht frisch ist. Wir haben es vorhin noch ganz knapp zum Sonnenuntergang am Grand Canyon geschafft. Die Aussicht ist einfach unglaublich, man kann kilometerweit sehen. Ab und zu lässt sich der Colorado-River, der das ganze Tal vor einigen Millionen Jahren geprägt hat, zwischen den Felsformationen und Plateaus blicken. Mit 24 Dollar pro Wagen und Woche ist der Eintritt absolut bezahlbar und die Aussicht jeden Penny wert.


Eigentlich habe ich vor, morgen um 6:24 Uhr den Sonnenaufgang zu fotografieren. Allerdings schmecken Bacardi-Cola und das Pabst-Blue-Ribbon-Bier grade ziemlich gut, so dass ich lieber nicht zuviel versprechen will.
Schöne Grüße aus dem Grand-Canyon-Village und bis morgen!

2 Kommentare:

  1. Anonym17:10

    Juhuuu, wir brauchen nicht mehr neidisch sein. Bei uns scheint jetzt auch die Sonne bei 17°C. Wenn da nicht diese Landschaft und die tollen Bilder wären.... grrrr
    Gruß Werner

    AntwortenLöschen
  2. Hat das mit dem Sonnenaufgang eigentlich noch geklappt? :-D

    AntwortenLöschen