Montag, 12. März 2012

Auf nach Las Vegas!

 Hi Leute!
Heute hieß es: "Raus aus der Megastadt, rein in die Wüste!" Wir haben Los Angeles erstmal hinter uns gelassen und uns auf den Weg nach Las Vegas, der Spielhölle mitten in der Wüste gemacht. Gottseidank hat Jonas noch ein Navi besorgt, allein mit Kartenmaterial hätten wir wohl kaum so schnell aus LA rausgefunden. Je weiter man sich von der Megacity entfernt, umso mehr prägen Sand und vor allem Stein das Landschaftsbild. Palmen und Bäume werden von trockenen Sträuchern und  Kakteen abgelöst. Trotz der vermeintlichen Kargheit hätte ich den ganzen Tag durch die Felswüste fahren können. Ständig ändert sich die Landschaft. Auf dem Weg haben wir Halt an der "Calico Ghost Town" gemacht. Sie ist eine der wenigen Geisterstädte, die hier ende des vorletzten Jahrhunderts von Minenarbeitern und ihren Familien gegründet und bewohnt wurden. Der Eintritt von 6$ pro Person lohnt sich hingegen nur, wenn es einem nichts ausmacht, dass in jedem der alten (renovierten) Gebäude ein Geschäft ist. Unter anderem wird sogar hier "Starbucks Coffee" angeboten...
Die kleine Tour durch einen Stollen (1$) ist ganz witzig, aber auch nichts besonderes, wenn man mal in ein echtes Bergwerk (etwa im Ruhrgebiet) gefahren ist. Weiter Richtung Las Vegas sind wir nach einem Halt bei Burger King in Barstow durch den "Mojave National Preserve" gefahren. Gestern abend mussten wir herausfinden, dass sich das Einkaufen im Supermarkt leider nicht lohnt. Brötchen etc. kosten über einen Dollar, zusammen mit etwas Plastikbesteck und Aufstrich knackt man locker die 10$ und kann dafür schon wieder billiger essen gehen.
Im Mojave Nationalpark stehen viele Joshua-Trees, eine Agavenart die bis zu 900 Jahre alt werden kann. Auch hier wieder ganz viel Landschaft. Nur Berge, ein paar Büsche und eben die Straße auf der man fährt. Das Kontrastprogramm zu LA könnte kaum krasser ausfallen. Bevor wir uns dann Richtung Norden nach Las Vegas aufgemacht haben, sind wir zu den nahen Kelso-Dünen gefahren, die sich mitten in der Felswüste erheben. Bis nach Las Vegas ändert sich an der Umgebung nur noch wenig. 
Jetzt sind wir noch auf dem Zimmer und machen uns fertig für die erste Nacht in Vegas. Den ersten nackten Typen auf dem Hotelflur haben wir schon mit Eiswürfeln beworfen. Mal sehen was der Abend noch bringt. Fotos davon bekommt ihr morgen nachgeliefert.


Schöne Grüße aus Las Vegas!


Nachtrag:
Die Feuershow vor dem "Mirage"-Hotel. Zu jeder vollen Stunde versammeln sich hunderte um das Spektakel zu sehen.


Jessi beim zocken: So richtig ist das nichts für knausrige Lipper ;)
Jonas hats geschafft: 2 Mädels im "Venetian" klargemacht ;)


Sogar den Eiffelturm haben sie nachgebaut, mitten in der Wüste...


Die bekannte Wassershow des Hotel "Bellagio"

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