Dienstag, 13. März 2012

Hoover Dam und Kanab

Heute wars fast gar nicht windig...
 Mahlzeit!
Wir haben Las Vegas heute vorerst den Rücken gekehrt. Das Hotel war ganz passabel für den günstigen Preis den wir gezahlt haben. In ein paar Tagen legen wir dort nochmal einen Stop ein, dann aber im "Flamingo"-Hotel. Nachdem wir ausgeschlafen hatten, waren wir bei "Bagelmania" frühstücken. Der Laden war etwas altbacken, die Bagels waren aber echt lecker und vor allem sehr günstig. Direkt danach gings zum Hoover Dam, der in der nähe von Las Vegas liegt. Der nach dem 31. Präsidenten der USA benannte Staudamm ist über 200 Meter hoch und staut den Colorado River zum Lake Mead auf, der die Staatsgrenze von Arizona und Nevada markiert.
Imposante Aussicht: Der Hoover-Dam und der Lake Mead
Seit 2010 gibt es oberhalb des Staudamms eine Autobahnbrücke, die ebenfalls begehbar ist. Für die Parkplätze der Brücke und die etwas weiter entfernten unten am Damm muss man nichts bezahlen. Die Parkplätze direkt am Damm kosten jedoch 7$ pro Auto. Auf dem Weg zurück nach Las Vegas und von dort in Richtung Nordosten hatten wir etwas Stau, der aber zu verschmerzen war. Wir waren zu dem Zeitpunkt schon etwas spät dran, aber heute sollte der Weg sowieso das Ziel sein.
Imposante Landschaft: Irgendein Felsen an der I-15 
Fast geschafft: Auf dem Weg nach Kanab kommen einem
irgendwann nicht mehr all zu viele Autos entgegen 
Entlang der Interstate 15 ging es dann nach Kanab, wo wir heute übernachten. Auf dem Weg gab es wieder alles und nichts zu sehen: Wüste, Berge und kleine Ortschaften, die im Prinzip nur dazu dienen, Durchreisende mit allem lebensnotwendigen zu versorgen. Zwischen Mesquite und St. George verläuft die I-15 mitten durchs Gebirge. Rechts und links der in den Berg geschlagenen Straße erheben sich hunderte Meter hohe Steinwände. Hier versagt sogar das Satellitenradio. Bis wir in Kanab ankommen, ist es bereits dunkel, was zum einen daran liegt, dass wir etwas rumgetrödelt haben, aber auch daran, dass zumindest in Kalifornien und Utah (da sind wir jetzt gerade) seit gestern die "Daylight Saving Time" (Sommerzeit) gilt. Nevada und Arizona machen den Spaß irgendwie nicht mit, weshalb wir beim Übertritt von Arizona nach Utah nochmals eine Stunde verloren haben. Das Hotel in Kanab ist rustikal, aber nett eingerichtet und liegt in Ruhiger Umgebung. Der freundliche Typ an der Rezeption, Derek, hat uns zum Dinner "Spurs Grill" empfohlen und direkt mal angerufen, ob die auch noch geöffnet haben. Als wir dann um kurz vor Ladenschluss kamen (die eine Stunde Zeitverlust machte sich auch hier bemerkbar), waren wir die einzigen, die noch etwas zu Essen bekamen. Der Laden ist scheinbar bekannt für seine Steaks, von denen Jonas auch ein amtliches Exemplar bestellt hat. Wir hatten Burger, die ebenfalls ziemlich lecker waren. Dazu gab es Bier in gekühlten Humpen und witzige Geschichten vom Kellner, der ohne den Cowboy-Hut locker als Stefan Raabs ausgewanderter Zwillingsbruder durchgegangen wäre. Morgen steht neben dem Antelope-Canyon nicht besonders viel auf dem Plan, was uns alle aber nicht besonders stört. Das Wetter soll recht gut werden, was uns hoffentlich den Zugang zum Canyon erlaubt. Falls es auch nur irgendwo in der Umgebung (bis 50 Kilometer) regnen sollte, darf nämlich keiner einen Fuß in die Felsspalte setzen. Sollte es klappen, macht euch auf nette Fotos gefasst!

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